Der Googrimble fährt mit.
Ich war heute mit dem Fahrrad unterwegs, und der Googrimble ließ sich nicht davon abhalten auf dem Gepäckträger mitzufahren. Trotz Nebel und Regen. Wir fuhren durch Fantasyillustrationen aus tiefen Hohlwegen aus deren Seitenwänden armdicke Wurzeln hingen, vorbei an Nebelgeistern und Grabbaggern. Der Googrimble juchzte und tat, als sei es das größte Vergnügen in kurzen braunen Hosen und mit einem leichten Leinenhemd angetan durch die Kälte zu kariolen. Er brabbelte davon, dass er mich fürderhin zu inspirieren gedenke und ich versuchte erfolglos, ihm klarzumachen, dass ich ernste Literatur herstelle und nicht auf Kinderbücher abonniert bin. Diese meine Rede beeindruckte ihn weit weniger als mich. Er lachte, wie Monster eben so lachen, und behauptete, er sei SEHR ERNST und ich würde schon noch sehen.
Ich mache mir große Sorgen. Es ist nicht lustig, einen Googrimble zu haben. Heute bot er mir an, ihn einfach Goog (gesprochen: Guug) zu nennen. Ich gedenke ihn aber gar nicht zu nennen, sondern ihn schleunigst wieder loszuwerden. Er kam mit zu meinem Guru hinein, es schien ihn zum Glück niemand zu sehen und anscheinend hörte auch niemand sein irres Kichern.
Er ist mir unheimlich, der Googrimble - aber nur noch manchmal.
Ich mache mir große Sorgen. Es ist nicht lustig, einen Googrimble zu haben. Heute bot er mir an, ihn einfach Goog (gesprochen: Guug) zu nennen. Ich gedenke ihn aber gar nicht zu nennen, sondern ihn schleunigst wieder loszuwerden. Er kam mit zu meinem Guru hinein, es schien ihn zum Glück niemand zu sehen und anscheinend hörte auch niemand sein irres Kichern.
Er ist mir unheimlich, der Googrimble - aber nur noch manchmal.
Angela Hornbogen - Merkl - 23. Okt, 16:02
